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WENN ES IM DATA CENTER SPUKT: MONITORING STATT GEISTERJÄGER

Viele Rechenzentren werden heimgesucht: nicht nur von externen Gefahren, sondern auch von hauseigenen Geistern. Die Virtualisierung spielt verrückt, das Unified Computing macht sein eigenes Ding, hyperkonvergente Systeme treiben den Admin in den Wahnsinn – alles wie verhext! Neue Technologien bringen zahlreiche Vorteile, können aber teils extreme Belastungen der RZ-Infrastruktur verursachen, wo schon kleine Leistungsengpässe große Störungen hervorrufen. Was tun? Geisterjäger können hier nicht weiterhelfen. Unified Monitoring schon eher.
 

 

 

Als wäre der Spuk nicht schon groß genug, treiben auch noch rasant wachsende Datenmonster ihr Unwesen im RZ. Die Folge sind Engpässe bei Datentransfer und -speicherung. Vor allem in  virtualisierten Umgebungen kann das zu gravierenden Performance-Einbrüchen führen. Hier sind im IT-Management kluge und vor allem fundierte Entscheidungen gefragt.

Mobil über „Erscheinungen“ im Bilde

Fast alle IT-Administratoren und RZ-Betreiber verwenden heutzutage bereits Monitoring-Tools, um ihre gesamte IT-Infrastruktur zu überwachen. Mit breit aufgestellten Anwendungen kann der Admin praktisch alle Bereiche seines Rechenzentrums und nahezu alle Vorgänge im Auge behalten. Die Tools überwachen die Verfügbarkeit von Geräten, Rechnern und Diensten sowie auch gängige virtuelle Systeme, rund um die Uhr. In festgelegten Intervallen fragen sie über  Standardschnittstellen den jeweiligen Gerätezustand sowie Umgebungs- und Umwelteinflüsse, Sicherheitsfaktoren oder technische Funktionen ab. Um das Rechenzentrum vor physischen Angriffen von außen zu schützen, können manche Netzwerk-Monitoring-Tools auch die  Gebäudesicherheit im Blick behalten. Dazu werden beispielsweise verschiedene  Sicherheitssysteme in die Überwachung integriert, wie Schließanlagen, Rauch- und Gasmelder oder Temperaturfühler, aber auch Überwachungskameras.

 

Die Monitoring-Sensoren senden die gesammelten Daten an eine zentrale Installation. Für den verantwortlichen Mitarbeiter werden Informationen auf einem Dashboard übersichtlich dargestellt. Werden zuvor definierte Schwellenwerte erreicht oder treten nicht vorhersehbare Probleme auf, alarmiert das Tool den Administrator. Das kann auch via SMS oder E-Mail geschehen. So sind die Mitarbeiter immer informiert und können Unregelmäßigkeiten unter die Lupe nehmen, bevor sie zu Problemen werden.

Mit „Anti-Spuk“-Sensoren

Um den Aufwand für das IT-Team gering zu halten, sollte die Monitoring-Software möglichst viele Komponenten im Rechenzentrum „out of the box“ unterstützen. Das ist natürlich nur für gängige Geräte und Applikationen möglich: Alte oder außergewöhnliche Geräte und individuelle  Applikationen fallen dabei schnell heraus. Daher ist es wichtig, dass die Monitoring-Lösung ein
API und Templates mitbringt, die das Einbinden aller Komponenten nicht nur grundsätzlich erlauben, sondern auch möglichst einfach machen.

Fazit

Seltsame Erscheinungen im Rechenzentrum sind nicht ungewöhnlich, aber dank Netzwerk-Monitoring verlieren sie ihren Schrecken: Wer das ganze Rechenzentrum stets im Blick hat, erkennt erste Anzeichen drohender Gefahren und kann rechtzeitig Maßnahmen ergreifen.
Darüber hinaus werden langfristige Trends sichtbar und ermöglichen vorausschauendes Planen und damit das Vorbeugen gegen Engpässe. So spuken keine Anomalien mehr umher, sondern es herrschen gute Geister im RZ.

 

PRTG Network Monitor von Paessler ist eine Monitoring-Lösung, die all diese Vorteile und
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Tabea Coote
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