Erfolgsfaktor Erfahrung
In der Praxis überzeugen.

Mit der von Hewlett Packard Enterprise angebotenen HPE GreenLake Flex Capacity als Nutzungs- und Abrechnungsmodell  wurde diese Hürde überwunden. Bei Mehrbedarf wird der im Storage-System integrierte Puffer per Frei-schaltung aktiviert. Braucht das Klinikum dauerhaft mehr Kapazität, wird die Basiskapazität des Storage-Systems durch Zusatzmodule flexibel erweitert. Für anspruchsvolle Vorhaben – wie beispielsweise der Umstieg zu papierlosen Workflows oder hochkarätige Forschungsprojekte – ist das UKB heute speichertechnisch bestens gerüstet. Abgerechnet wird die genutzte Kapazität als Betrag pro Gigabyte pro Monat. Das schont den Beschaffungsetat am Univer-sitätsklinikum Bonn und lässt Freiraum für die Modernisierung der IT-Landschaft.

„<p>Wir investieren nicht mehr in Plattenplatz, der bei uns brachliegt, sondern wir können immer genau das abrufen, was wir hier benötigen. Mit dem Kostenmodell von HPE GreenLake Flex Capacity fahren wir günstiger als mit dem Invest-Modell.</p>”
Dieter Padberg, CIO, Universitätsklinikum Bonn

Leistungsstarke Datenspeicher – für den Klinikbetrieb unverzichtbar

Am UKB steigen die Anforderungen an die IT – einschließlich der Datenspeicherung – von Jahr zu Jahr enorm. Ein Beispiel  hierfür ist die geplante Einführung papierloser Workflows für Mediziner und Pflegekräfte. „Alles, was nicht mehr  auf Papier gespeichert wird, müssen wir künftig in elektronischer Form vorhalten. Das führt zu einem erhöhten  Speichervolumen,“ schildert Dieter Padberg. Dasselbe gilt für die bildgebenden Verfahren. „Wir haben am UKB eine  Vielzahl von MRTs und CTs. Mit jeder neuen Generation wächst die Größe der Bilddateien, die solche Medizintechnikgeräte erzeugen.“

 

Die früher am UKB eingesetzte Storage-Lösung war solchen Anforderungen offenkundig nicht mehr gewachsen. Neben Performance-Engpässen kam es hin und wieder zu Ausfällen der Datenspeicher. Dazu Dieter Padberg: „Wenn wir Probleme in der Datenspeicherung haben, dann ist hier der Betrieb eingeschränkt, und das können wir uns als Klinikum der Maximalversorgung nicht erlauben.“

 


Hohe Ansprüche an die Alternative Gemeinsam mit dem Systemhaus Hansen & Gieraths als Lösungspartner suchte das Team um Dieter Padberg nach einer entsprechend leistungsfähigen und hochverfügbaren Storage-Alternative. Im Rahmen
eines Markterkundungsverfahrens fiel das Augenmerk auf die HPE 3PAR StoreServ mit All-Flash-Bestückung. „Die hohe  Performance der Flash-Speicherung sprach für die HPE 3PAR. Aber neben der technischen Seite ist natürlich auch die finanzielle Seite ausschlaggebend. Wir brauchen eine Lösung, die wir bezahlen können. Als Krankenhaus sind wir nicht auf Profitmaximierung ausgelegt, sondern auf die Patientenversorgung. Insofern muss das Finanzierungsmodell zu uns  passen“, erklärt Dieter Padberg.


Passende Lösung aus einer Hand

Mit HPE GreenLake Flex Capacity waren sowohl die technischen als auch die betriebswirtschaftlichen Anforderungen des UKB erfüllbar. „Hansen & Gieraths hat die Lösungsfindung, Konzeption, Dimensionierung und Umset-zung unserer neuen Speicherlösung feder-führend begleitet und den Dialog mit HPE in unserem Interesse geführt“, so Dieter Padberg. In den beiden Rechenzentren am UKBCampus wurde je ein HPE 3PAR StoreServ Datenspeichersystem installiert. „Für  Krankenhäuser gelten besondere Datenschutzgesetzte. Es wäre sehr schwierig für uns, in die Cloud zu gehen. Deshalb betreiben wir unsere Datenspeicher hier vor Ort“, erläutert Dieter Padberg.


Von Capex zu Opex
Das Storage-Lösungskonzept HPE GreenLake Flex Capacity umfasst Hardware, Software und Services.  Kapazitätserweiterungen werden vor Ort im UKB-Rechenzentrum als Puffer vorgehalten und lassen sich schnell und gezielt  aktivieren oder auch deaktivieren. Wenn das UKB mehr Speicherplatz benötigt, wird die zusätzliche Kapazität  einfach freigeschaltet. Bei dauerhaftem Mehrbedarf können zusätzliche Flash-Einheiten kurzfristig per Bestellung  angefordert werden. Die Abrechnung erfolgt monatlich auf Basis der tatsächlichen Nutzung. Damit verfügt das UKB über eine äußerst elastische und budgetschonende Speicherlösung.

Dazu Dieter Padberg: „Wenn wir aus der Forschung oder aus der Patientenversorgung ein Projekt mit größerem  Speicherbedarf angehen, so können wir das Projekt ohne weitere Investitionen starten. Wir haben keine Zeitverzögerung und wir brauchen keine Ausschreibung.“ Als typisches Beispiel für rasant wachsensen Speicherbedarf nennt Dieter Padberg die Erfassung von Bildschnitten aus der digitalen Pathologie. „Hier ist mit einem Zuwachs von derzeit einem Petabyte pro Jahr zu rechnen“, so Dieter Padberg.

 

Mehr Wirtschaftlichkeit und Kostentransparenz
Die wirtschaftlichen Vorteile der neuen Speicherlösung liegen laut Dieter Padberg klar auf der Hand: „Zum einen ermöglicht
das Kostenmodell eine Budgetierung unserer Speicherkapazität. Das heißt, wir können unseren Kunden genau berechnen, was hier pro Gigabyte am Kosten auf sie zukommen wird. Zum anderen haben wir das Modell sehr genau durchgerechnet und prognostizieren, dass wir über vier Jahre günstiger fahren als beim klassischen Investitionsmodell. Ein maßgebender Faktor ist hierbei die sagenhaft gut funktionierende Deduplizierung auf der HPE 3PAR, mit der wir viel Kapazität einsparen.“
Als weitere Maßnahme zur Kostendämpfung nennt der CIO den erfolgreichen Umstieg von VMware®-Einzellizenzen zum VMware Enterprise License Agreement (ELA).

 

Technisch viel besser aufgestellt
Die mit Einführung der HPE 3PAR StoreServ Systeme sprunghaft gestiegene Speicherperformance ist den Anwendern am UKB nicht verborgen geblieben. „Von den Anwendern kam die Frage, ob wir irgendetwas an der Speicherung   vorgenommen hätten“, schmunzelt Dieter Padberg. „Wir haben eine Erhöhung der Stabilität und eine Erhöhung der Performance, die wir jetzt schon nachweisen können. Wir haben keine Mehrkosten. Also, insgesamt eine sehr runde  Sache.“


Bei HPE verfügt die IT-Organisation am UKB über einen festen Ansprechpartner, den Technical Account Manager (TAM). Gemeinsam mit Experten von Hansen & Gieraths leistet der TAM Unterstützung bei Fragen zur künftigen Entwicklung,  einschließlich der Planung von Upgrades und Updates. „Im Speichermanagement arbeiten bei uns nur zwei Fachkräfte, die  dank der guten Betreuung deutlich entlastet wurden“, so Dieter Padberg.

 

Weitere Planung
In jüngerer Vergangenheit wurde am UKB stark in die Datenhaltung auf Tier-Level 1 investiert. Zur Unterstützung der  Forschungsvorhaben wurde zugleich stark in den Tier-Level 3 investiert. Aufgrund des starken Datenwachstums durch die  bildgebenden Verfahren der Medizintechnik plant die ITOrganisation am UKB, künftig verstärkt auf Tier-Level 2 adäquate  Datenspeicher anzuschaffen. „Wir wollen über alle drei Tiers sehr gut ausgestattet sein“, schließt Dieter Padberg.

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