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Managed Services

Flexible Capacity: Pay-per-use im eigenen Rechenzentrum

Wie verteilen Sie die Anschaffungs-und Betriebskosten für Ihr Rechenzentrum auf die einzelnen Nutzer oder Kostenstellen im Unternehmen? Spätestens, wenn es um die Kostenzuordnung von betriebsnotwendigen Pufferkapazitäten im Storage oder bei Compute-Ressourcen geht, wird es schwierig. Wie schön wäre da ein Pay-per-Use-Abrechnungsmodell, wie man es aus der öffentlichen Cloud kennt.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat sich dazu Gedanken gemacht und mit „Flexible Capacity“ ein IT-Bereitstellungs-Konzept ins Leben gerufen, bei dem Sie von der Agilität, einer Pay-per-Use-Abrechnung und der raschen Skalierbarkeit des Cloud-Modells in der „Privatsphäre“ Ihres eigenen Rechenzentrums profitieren. Sie können einfach auf Bedarfsspitzen reagieren und dadurch schnellere Produkteinführungen ermöglichen, ohne Kapital für ungenutzte Kapazitäten zu verschwenden.

iStock - aligator

Im Gegensatz zum Cloud-Service bleibt das Rechenzentrum in Ihrem Haus

Im Gegensatz zu einem öffentlichen Cloud-Service wird bei Flexible Capacity die Hardware vor Ort bereitgestellt. Dadurch behalten Sie die Kontrolle über Ihre IT, wenn dies aus Gründen des Datenschutzes, der Compliance, der Latenz und der Sicherheit notwendig ist. Nicht nur für Hardware, sondern auch für Ihre gesamte RZ-Infrastruktur. HPE-Flexible-Capacity-Service bietet Ihnen das Utility-Service-Modell für Ihre gesamte Umgebung von HPE – nicht nur Server, Speicher und Netzwerke, sondern auch Software für die Abstimmung, Automation und das Lifecycle-Management dieser Systemkomponenten sowie Cloud-Services und Sicherheit.

Und so funktioniert es: Preise festlegen und Berechnung der monatlichen Gebühren

Im Flexible-Capacity-Service-Vertrag wird vorab ein Utility-Preis festgelegt. Dies ist ein Festpreis,der während der gesamten Vertragslaufzeit gilt. Er legt die Kosten pro verwendetem Server pro Tag, pro Gigabyte Speicher, pro Port oder pro Nutzung des Netzwerks und pro Softwarelizenz fest. Server- und Cloudsoftware wie HPE Cloud Service Automation Enterprise Suite kann abhängig von der tatsächlichen Nutzung von virtuellen Maschinen oder Servern in Rechnung gestellt werden. Speicher- und Netzwerksoftware wird auf Basis der Anzahl von konfigurierten erforderlichen Lizenzen abgerechnet und kann monatlich nach oben oder nach unten angepasst werden, um Ihren Bedarf zu erfüllen. Die Tage, an denen die Server beansprucht wurden, sowie die Gigabytes, die in den Speichergeräten genutzt wurden, werden mit Hilfe von Software auf einem Server bei Ihnen vor Ort gemessen. Anwendungen als SaaS werden in die monatliche nutzungsabhängige Zahlung integriert. Diese Informationen werden regelmäßig sicher undvertraulich an HPE übermittelt. Die auf den Servern gemessene Nutzungszeit wird mit dem im Vertrag festgelegten Tagessatz multipliziert. Die Anzahl der pro Tag beanspruchten Gigabytes wird mit dem Tagessatz pro Gigabyte multipliziert. Und die Anzahl der verfügbaren Netzwerkports wird ebenfalls mit dem Tagessatz multipliziert. Zusammengerechnet ergeben die drei Posten die Rechnungssumme. Wenn Sie Microsoft-Azure-Services in Ihre Flexible-Capacity-Umgebung aufnehmen, wird auch die Microsoft Azure Nutzung zu Ihrer Rechnung hinzugefügt.

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